Sprache

Gesprochene und geschriebene Sprache sind Schwerpunkte meiner Neugierde. Besondere Interessen: Frühe Sprachentwicklung, Sprachtherapie, Sprachförderung, Prävention von Sprachstörung und Lese-Rechtschreib-schwierigkeiten, auditive Wahrnehmung

FORUM Kindersprache

Das ist Thorsten Lindenmeyer. Zusammen sind wir Forum Kindersprache. Jedes Jahres organisieren wir eine Fachtagung. Schwerpunkt sind Aspekte der frühen Sprachentwicklung.

Fortbildung Vorträge

Unter "Fortbildung" finden Sie meine Angebote als Referent für Lehre, Beratung und Fortbildungen.

Hier geht es zum

Beobachtungsbogen Kita 1-6 (BB 1-6)

 

Im Februar erscheint eine neue Auflage von

Hören, Sehen, Verstehen

(Sprachspiele zur Vorbeugung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten)

Lassen Sie sich per Mail vormerken.

Tagung FORUM Kindersprache 19. und 20.01.2018

Thema: Eltern, Kind und Sprache

Das neue Programm ist da. Informationen und Flyer

 

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13.10.2017
Henning Rosenkötter
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Wie das geht? Dazu zwei Beiträge von Axel Thelen, Geschäftsführer bei educcare, und Prof. Dr. Hilde von Balluseck, Frühe Bildung online. Axel Thelen ruft zu  zu einer Aktion auf, um Bundestagsabgeordneten die Notwendigkeit eines Qualitätsentwicklungsgesetzes deutlich zu machen. Hildenvon Balluseck ist skeptisch, ob der Fachkräftemangel durch ein Qualitätssicherungsgesetz ausreichend behoben werden kann. "Neben der Geringschätzung weiblicher Sorgearbeit ist der Grund darin zu suchen, dass Berufe, die durch die Arbeit mit und an Menschen definiert sind, kein in Geld aufzuwiegendes Produkt aufweisen", schreibt sie bei bildungsklick. Und weiter: "Quantifizierbar ist die Arbeit einer Erzieherin in diesem Sinne nicht". Lesen Sie ihr Statement und ihre Forderung nach besserer Bezahlung aller Fachkräfte im pädagogischen und pflegerischen Bereich.
An knapp 60 Prozent von bundesweit befragten Schulen spielt Orthografie zumindest zu Beginn der Grundschulzeit kaum eine Rolle. Und zwar vor allem in Hamburg, Baden-Württemberg und Hessen, wie die bundesweite Übersicht zeigt, die jetzt in SPIEGEL Online veröffentlicht wurde. Bereits 2014, so der SPIEGEL Beitrag, hatte Senator Rabe für Hamburgs Grundschulen festgelegt: Methoden, nach denen Kinder monatelang oder jahrelang nicht auf richtige Rechtschreibung achten müssen, sind von nun an in der Hansestadt verboten. Damit ist vor allem die sogenannte Reichen-Methode gemeint, auch "Lesen durch Schreiben" oder "Schreiben nach Gehör" genannt. Danach schreiben Schüler ab der 1. Klasse so wie sie meinen, dass es richtig ist - gern bis zur dritten Klasse, und zwar gänzlich ohne Korrektur, denn das sorgt nur für Frust. Was mal als kinderfreundlich, lernförderlich und herrlich progressiv galt, ist längst hoch umstritten: Lehrer an weiterführenden Schulen klagen über mangelnde Rechtschreibkenntnisse, Wissenschaftler finden auch keine Erfolgsbeweise, und bildungsbewusste Eltern stehen am Rand eines Nervenzusammenbruchs. Baden-Württembergs Kultussministerin Eisenmann hatte Ende 2016 in einem Brief an die Grundschulen verordnet, dass Rechtschreibung von Anfang an wieder konsequent beigebracht werden müsse: "Methoden, bei denen Kinder monate- beziehungsweise jahrelang nicht auf die richtige Rechtschreibung achten müssen, sind nicht mehr zu praktizieren." Hoffentlich kommt das auch bei den Pädagogen an. Und: wie lange wird es dauern, bis geänderte Methoden von den Lehrplänen in die Klassen kommen. Kontrolliert das jemand?
14.09.2017
Henning Rosenkötter
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In einem Interview bei bildungsklick setzt sich Prof. Dr. Ralf Lankau von der Hochschule Offenburg dafür ein, der Entwicklung von Konzepten und der Lehrerausbildung den Vorrang vor dem Hype zur Anschaffung von Hardware zu geben: "Die Konzepte sind das Entscheidende. Schon in der Lehrerbildung sollte vermittelt werden, wie man sinnvoll mit Medien im Unterricht umgehen kann." Und weiter in dem lesenswerten Beitrag: "Die gesamte Digitalisierung an Schulen ist ein Produkt der Industrie. Beispielsweise kooperiert Bundesbildungsministerin Prof. Johanna Wanka beim Digitalpakt#D eng mit Prof. August-Wilhelm Scheer von der Scheer Holding GmbH, einem Beratungs- und Software-Unternehmen. Beide sind Vorsitzende der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gegründeten IT-Gipfel-Plattform „Digitalisierung in Bildung und Wissenschaft“, die den Pakt verantwortet. Es geht also um Wirtschaftsinteressen. Die Schulen sollen als Abnehmer für Hardware und Software gewonnen werden. Pädagogisch brauchen wir das nicht: Der Computerwissenschaftler Tim Bell hat beispielsweise die „Computer Science Unplugged“-Reihe herausgegeben, mit der er Kindern die Strukturen von IT vermittelt – ohne Computer. Er sagt: Wir brauchen keine Rechner, um zu zeigen, wie ein Programm funktioniert. Das machen seine Schüler mit Karten oder sie malen etwas auf den Boden. Es geht darum, Strukturen zu verstehen."

Infos zur Person

Medizin Studium in Köln, Kiel, Freiburg

Ausbildung in Freiburg, Basel, Heilbronn

Oberarzt der Kinderklinik Ludwigsburg

Schwerpunkte: Neonatologie, Kinderallergologie, Sozialpädiatrie, Neuropädiatrie, Familientherapie

Ehem. Ärztlicher Direktor des Sozialpädiatrischen Zentrums im Klinikum Ludwigsburg

Lehrbeauftragter der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und der Evangelischen Hochschule Freiburg

Tätigkeiten im Ausland: Elfenbeinküste, China, Mongolei

Freizeitaktivitäten: u.a. Bildhauerei und Grafik

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